Pre order: ANTONIO VIVALDI Le Quattro Stagioni 17,99€ 16,99€

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  • MOZART Requiem
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Dem katalonischen Dirigenten Jordi Savall ist mit seiner Capella Nacional de Catalunya und dem auf Originalinstrumenten spielenden Concert des Nations eine unglaublich kraftvolle Interpretation gelungen. Eine der schönsten, die ich kenne. Sehr straight, absolut unsentimental, aber hoch emotional.
Mozarts dodenmis is al goed geweest voor honderden opnamen en artistieke benaderingen. Jordi Savall brengt hier een contrastrijke visie, die je binnen luttele minuten van hel naar hemel laat opvaren en je dan weer in de diepten stort. Savall zoekt niet naar het menselijke in de dood, maar vangt de ongrijpbaarheid van het hiernamaals. Nooit lagen dood en leven, hemel en hel zó in elkaars verlengde. Neem het ‘Confutatis’: de lage stemmen klinken bij Savall kwaadaardig, alsof ze genieten van het vurige vonnis dat ze de ongelukkigen opleggen. En dan lost alles op als een nachtmerrie in de ochtend; koper en pauken vallen weg en laten alleen nog een galant vioollijntje over, waarboven sopranen en alten als nevel opstijgen.
Les veus impressionen per l’agilitat i la claredat amb què apareixen, refulgents […] La interpretació del Concert des Nations assoleix una gran expressivitat gràcies a les interaccions i eloqüents intervencions d’uns músics que fan un bon treball de precisió …
Jordi Savall presenta un nou disc dedicat al Rèquiem de Mozart.
Es tracta de la segona versió que Jordi Savall, al capdavant de La Capella Reial de Catalunya, i Le Concert des Nations han fet del Rèquiem de Wolfgang Amadeus Mozart. És un àlbum del segell Àlia Vox.
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MOZART Requiem
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Beschreibung

ALIA VOX
AVSA9953
Total: 44’54

 

WOLFGANG AMADEUS MOZART
1756-1791

WOLFGANG AMADEUS MOZART
1756-1791

 

Requiem en Ré mineur, KV 626 (1791)

  1. I. Introitus
Requiem æternam (Adagio) 4’06

  2. II. Kyrie (Allegro) 2’26

III. Sequentia
3. 1. Dies iræ (Allegro assai) 1’50
4. 2. Tuba mirum (Andante) 3’07
5. 3. Rex tremendæ 1’47
6. 4. Recordare 5’07
 7. 5. Confutatis (Andante) 2’22
8. 6. Lacrimosa (Larghetto) 2’59

IV. Offertorium
9. 1. Domine Jesu Christe (Andante con moto) 3’13
10. 2. Hostias (Andante – Andante con moto) 3’14

V. Sanctus
11. Sanctus (Adagio – Allegro) 1’22

VI. Benedictus
12. Benedictus (Andante – Allegro) 4’32

VII. Agnus Dei
13. Agnus Dei 3’32

VIII. Communio
14. Lux æterna [Adagio] (Allegro – Adagio) 5’14

 

Rachel Redmond · Marianne Beate Kielland · Mingjie Lei · Manuel Walser
La Capella Nacional de Catalunya

LE CONCERT DES NATIONS
Manfredo Kraemer premier violon
Direction : JORDI SAVALL

Enregistrement réalisé du 11 au 13 mai 2022 à la Collégiale du Château de Cardona (Catalogne)
Enregistrement, Montage et Mastering SACD : Manuel Mohino

 

LUX ÆTERNA

Mein ganzes Leben wäre gewiss anders verlaufen, hätte ich nicht an einem Oktoberabend des Jahres 1955 die Gelegenheit gehabt, einer Konzertprobe von Mozarts Requiem beizuwohnen. Einige Monate zuvor, am ersten August, hatte ich gerade mein vierzehntes Lebensjahr vollendet. Der Zufall wollte es, dass mein Lehrer Joan Just, Komponist und Leiter des Konservatoriums meiner Geburtsstadt Igualada, damals das Werk mit dem Chor der örtlichen Schola Cantorum einstudierte. Ich war an jenem Abend zum Konservatorium gegangen, um wie üblich den Unterricht in Kontrapunkt und Harmonielehre bei meinem Lehrer zu besuchen. Den Hinweis, dass die Stunde wegen der Proben zum Requiem ausfiel, hatte ich irgendwie übersehen.

So hatte ich die Gelegenheit, hinten im Saal sitzend unbemerkt der Probenarbeit zu lauschen. Nur eine Orgel und ein Streichquartett begleiteten damals den Chor. Bereits bei den ersten Klängen war ich gebannt von der unfassbaren Schönheit des Werks, von der Ausdruckskraft der Melodien, der Originalität der verschiedenen Themen, von der Vollkommenheit des Kontrapunkts und der Vielfalt der Modulationen. Als der letzte Akkord verklang, war ich zutiefst berührt von dem außergewöhnlichen Ereignis. Es hatte mich in eine nie zuvor erlebte Dimension versetzt. Ich war überwältigt von dieser wahrhaft leuchtenden „lux eterna“ und der tröstenden Kraft, die das majestätische Werk ausströmte. Auf dem Heimweg wurde mir klar, dass ich gern Musiker werden würde, wenn die Musik in der Lage war, die Seele so stark zu berühren.   

Wenige Tage später fuhr ich nach Barcelona, um mir ein gebrauchtes Cello zu kaufen. Wieder zu Hause, versuchte ich ein bisschen zu spielen. Nach anfänglichem Zögern fühlte ich gleich eine enge Verbundenheit mit dem Instrument; die Finger der linken Hand fanden ihre Position und bewegten sich leicht und präzise auf dem Griffbrett, während die rechte Hand schnell lernte, aus lockerem Gelenk, mit geschmeidig geführtem Bogen Klänge hervorzubringen. Kurz und gut, die herrliche Empfindung, wieder singen zu können, durchdrang mich und ich fühlte mich zu Hause angekommen! Da verstand ich die Bedeutung des einzigartigen Gefühls, von dem Mark Twain sprach, als er äußerte: „Die zwei wichtigsten Tage im Leben sind der Tag, an dem man geboren wird, und der Tag, an dem man entdeckt, warum man geboren wurde.“ In der Tat sah ich nach dem Anhören von Mozarts Requiem und meinen ersten Versuchen auf dem Cello mit innerer Gewissheit, welchen Weg ich zu gehen hatte: Ich musste forthin daran arbeiten, dieses Licht, das dem Leben seinen Sinn gibt und unsere Seele nährt, einzufangen und weiterzugeben.

JORDI SAVALL
Salzburg, 31. Januar 2023

Press
Dem katalonischen Dirigenten Jordi Savall ist mit seiner Capella Nacional de Catalunya und dem auf Originalinstrumenten spielenden Concert des Nations eine unglaublich kraftvolle Interpretation gelungen. Eine der schönsten, die ich kenne. Sehr straight, absolut unsentimental, aber hoch emotional.
Mozarts dodenmis is al goed geweest voor honderden opnamen en artistieke benaderingen. Jordi Savall brengt hier een contrastrijke visie, die je binnen luttele minuten van hel naar hemel laat opvaren en je dan weer in de diepten stort. Savall zoekt niet naar het menselijke in de dood, maar vangt de ongrijpbaarheid van het hiernamaals. Nooit lagen dood en leven, hemel en hel zó in elkaars verlengde. Neem het ‘Confutatis’: de lage stemmen klinken bij Savall kwaadaardig, alsof ze genieten van het vurige vonnis dat ze de ongelukkigen opleggen. En dan lost alles op als een nachtmerrie in de ochtend; koper en pauken vallen weg en laten alleen nog een galant vioollijntje over, waarboven sopranen en alten als nevel opstijgen.
Les veus impressionen per l’agilitat i la claredat amb què apareixen, refulgents […] La interpretació del Concert des Nations assoleix una gran expressivitat gràcies a les interaccions i eloqüents intervencions d’uns músics que fan un bon treball de precisió …
Jordi Savall presenta un nou disc dedicat al Rèquiem de Mozart.
Es tracta de la segona versió que Jordi Savall, al capdavant de La Capella Reial de Catalunya, i Le Concert des Nations han fet del Rèquiem de Wolfgang Amadeus Mozart. És un àlbum del segell Àlia Vox.